Die Sportart

categorydgolf

Discgolf ist der neue Outdoor-Familien-Trendsport für Jung und Alt. Ähnlich dem Ballgolf ist das Ziel, mit so wenig Versuchen wie möglich den Parcours zu absolvieren. Dabei sind Ausdrücke wie etwa Handicap oder Par-Zählweise aus dem Ballgolf übernommen worden.

In Deutschland gibt es derzeit (2015) bereits ca. 70 Discgolf-Anlagen mit 6 bis 18 Bahnen in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Hier finden Sie eine Übersicht mit den Anlagen in Deutschland.

 

Der Profi hat eine große Auswahl an Scheiben für verschiedene Flugbahnen und Entfernungen in verschiedenen Materialien und Farben.

Die Discs

Discgolf bedient sich spezieller Scheiben oder auch Discs. Sie fallen in verschiedene Kategorien die zumindest grob ihre Flugeigenschaften einstufen. Üblich sind die Kategorien Driver, Midrange und Putter.

 

Driver

Wenn es um Reichweite geht sind Driver die erste Wahl. Sie fliegen bei geübten Spielern über 100 Meter weit und werden daher meist für den ersten Wurf vom Teepad genutzt. Ein flaches Profil und viel Gewicht im Rand sorgen für hohe Geschwindigkeiten und Reichweite, allerdings auf Kosten der Kontrollierbarkeit.

Midrange

Die Alleskönner unter den Discs. Midrange Discs haben zwar nicht die Reichweite der Driver, dafür überzeugen sie durch ihre Fähigkeit spezielle Flugbahnen halten zu können. Egal ob stark nach links, rechtslastig oder schnurgerade, für jede Situation gibt es ein passendes Modell. Hindernisse können dadurch mit weniger Würfen umspielt werden. Vom absoluten Alleskönner bis hin zu Spezialscheiben, bei den Midrange Discs wird man fündig.

Putter

Präzision auf ganzer Linie. Putter sind für den Wurf in der Korb gemacht. Sie sind am einfachsten zu werfen und können sehr präzise geworfen werden. Weit kommt man mit ihnen aber nicht. Sie haben meistens einen hohen Rand und eine eher flache Oberseite. Der entscheidende Wurf einer Bahn wird fast immer mit dem Putter gemacht. Hier spielt Vertrauen und Übung eine wichtige Rolle. Es hilft einen Putter zu haben mit dem man sich wohlfühlt.

 

Flugeingenschaften

Speed

1 – 13
Speed ist die Fähigkeit der Disc Distanz zurückzulegen. Je mehr Speed eine Disc hat desto schneller fliegt sie. Disc mit einem hohen Wert schneiden sich auch besser durch den Wind. Weniger Speed bedeutet das die Disc nicht so leicht am Korb vorbei fliegt.

Glide

1 – 7
Glide beschreibt die Fähigkeit der Discs im Wind zu Gleiten. Für Anfänger sind Discs mit hohen Glide Werten einfacher zu werfen. Außerdem eignen sie sich besonders bei Rückenwind. Anfänger die große Distanzen werfen möchten, sollten sich einen Driver mit hohen Glide Rating aussuchen.

Turn

+1 – -5
High Speed Turn ist die Tendenz der Disc am Anfang der Flugphase nach rechts zu driften. (Bei Rückhandwürfen mit der rechten Hand). Eine Disc mit dem Wert +1 ist sehr resistent gegenüber diesem Flugverhalten. Wohin gegen eine Disc mit -5 stark nach rechts ziehen wird. Falls eine Disc eine deutlichen Minus Wert hat, eignet sie sich tendenziell als Roller.

Fade

0 – 5
Low Speed Fade ist die Tendenz der Disc am Ende der Flugphase nach links zu kippen. (Bei Rückhandwürfen mit der rechten Hand). 0 ist dabei der niedrigste Wert und bedeutet das die Flugbahn gerade endet. Solche Disc werden oft auch als Super Stable bzw. instabil bezeichnet. Ein hoher Wert sorgt für eine wahren Haken nach Links. Diese Discs nennt man dann Stable und Over Stable bzw. stabil und überstabil. Stabile Discs sind selbst bei Wind sehr zuverlässig. Ihre Flugbahn lässt sich am einfachsten voraussagen.