Discgolf – Ein Outdoorsport für alle Generationen

Bewegung in der freien Natur, Spielspaß vom ersten Augenblick an und das gemeinsame Erlebnis
mit Familie und Freunden machen Discgolf zum echten Lieblingssport.

Worum geht´s?
Die Herausforderung besteht darin, einen Kurs von meist 18 Bahnen mit möglichst wenigen Würfen zu absolvieren. Von einer festgelegten Abwurfzone wirfst Du die Scheibe in Richtung eines Fangkorbs aus Metall. Anschließend markierst Du die Stelle, wo die Scheibe gelandet ist und spielst von dort aus weiter. Die Bahn ist zu Ende gespielt, wenn Du die Scheibe im Fangkorb versenkt hast. Je nach Parcours und Schwierigkeitsgrad, beträgt die Länge einer Bahn zwischen 40 und 250 Metern.

Die Anzahl der Discgolf-Anlagen in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Eine Übersicht wo Du spielen kannst, gibt’s hier.

Die Discs
Die Auswahl der unterschiedlichen Discgolf-Scheiben ist schier unendlich und am Anfang manchmal ziemlich undurchsichtig.
Damit du nicht den Überblick verlierst, geben wir hier einen kurzen Einblick in die unterschiedlichen Scheibenkategorien und Flugeigenschaften.

Üblicherweise werden Discgolfscheiben in drei Hauptkategorien eingeteilt.

Putter

Präzision auf ganzer Linie. Putter sind für den Wurf in den Korb gemacht. Sie sind am einfachsten und sehr präzise zu werfen. Weite Distanzen schafft man mit ihnen aber nicht. Sie haben meistens einen hohen Rand und eine eher flache Oberseite. Der entscheidende Wurf einer Bahn wird fast immer mit dem Putter gemacht.

Midrange

Die Alleskönner unter den Discs. Midrange Discs haben zwar nicht die Reichweite der Driver, dafür überzeugen sie durch ihre Fähigkeit spezielle Flugbahnen halten zu können. Hindernisse können dadurch mit weniger Würfen umspielt werden.

Driver

Wenn es um Reichweite geht sind Driver die erste Wahl. Sie fliegen bei geübten Spielern über 100 Meter weit und werden daher meist für den ersten Wurf vom Teepad genutzt. Ein flaches Profil und viel Gewicht im Rand sorgen für hohe Geschwindigkeiten und Reichweite, allerdings auf Kosten der Kontrolle.


Die Flugeigenschaften von Discgolf-Scheiben werden in vier Kategorien eingeteilt. Jede Kategorie beschreibt ein spezielles
Flugverhalten und gliedert sich in verschiedene Zahlenwerte, welche die Ausprägung der Eigenschaft angeben.

Speed

1 – 14
Speed ist die Fähigkeit der Disc Distanz zurückzulegen. Discs mit einer hohen Speedzahl halten die Geschwindigkeit länger als solche mit niedrigem Speedwert und fliegen je nach Wurfkraft entsprechend weiter. Allerdings kann das Ziel also der Korb auch leichter „überworfen“ werden.

Glide

1 – 7
Glide beschreibt die Fähigkeit der Disc im Wind zu Gleiten. Für Anfänger sind Discs mit hohen Glide-Werten einfacher zu werfen. Außerdem eignen sie sich besonders bei Rückenwind. Anfänger die große Distanzen werfen möchten, sollten sich einen Driver mit hohem Glide-Rating aussuchen.

Turn

+1 – -5
High Speed Turn ist die Tendenz der Disc am Anfang der Flugphase nach rechts zu driften (bei Rückhandwürfen mit der rechten Hand). Eine Disc mit dem Wert +1 zeigt diese Eigenschaft nur leicht, wohingegen eine Disc mit -5 stark nach rechts ziehen wird.

Fade

0 – 5
Low Speed Fade ist die Tendenz der Disc am Ende der Flugphase nach links zu kippen (bei Rückhandwürfen mit der rechten Hand). 0 ist dabei der niedrigste Wert und bedeutet, dass die Flugbahn gerade endet. Solche Discs werden oft auch als Super Stable bzw. instabil bezeichnet. Ein hoher Wert sorgt für einen starken Haken nach Links. Diese Discs nennt man dann Stable und Over Stable bzw. stabil und überstabil. Solche Discs sind selbst bei starkem Wind sehr zuverlässig. Ihre Flugbahn lässt sich am einfachsten voraussagen.


Besonders einsteigerfreundlich sind die nachfolgenden Eurodisc Discgolf Scheiben.

Putter
Midrange
Driver

Als grober Richtwert gilt: Je niedriger die Summe aus Turn und Fade, umso besser eignet sich die Scheibe für Einsteiger, da die Flugbahn relativ gerade und stabil verläuft.